Premiere bei den FreiTönen: Das " Pata Ventura" Norbert Stein Quartett
"All mein Gedanken - Beautiful life"
In seiner Bearbeitung von Chorälen, Melodien und geistlichen Liedern für zwei Bläser und zwei Streicher stellte der Komponist und Saxophonist Norbert Stein mit seinem Quartett "Pata Ventura" für das Konzert in der Kapelle des St. Marien Hospitals zwei sich ergänzende Welten gegenüber: Tief berührend in ihrer Einfachheit und Vertrautheit die Welt der konventionellen Harmonie und der tradierten Formen und - diese überschreitend - die Welt des Unbekannten, noch Ungeformten und seiner Möglichkeiten in der Kunst der Improvisation.
Hier gelangen Sie zum Artikel:
aus der Kölnischen Rundschau vom 20. März 2012
Hier gelangen Sie zum Artikel:
aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 29. März 2012
______________________________________________________________________
Das erste Konzert der FreiTöne 2012 am 4. Januar lag in den Händen der gerade einmal 25 Jahre jungen und schon mehrfach preisgekrönten russischstämmigen Organistin Daria Burlak. Schön leuchtete dazu noch der majestätische Weihnachtsbaum hinter dem Altar. Endlich kam auch wieder die romantische Klais-Orgel zum Zug. Daria Burlak hatte ihr Programm ganz auf die Orgel abgestimmt mit Werken von Johannes Brahms, Gabriel Pierné, Robert Schumann, Felix Mendelssohn, Max Reger, u. a. „Die kleine Orgel in der Kapelle hat einen schönen weichen Klang, es hat mir viel Freude gemacht, dieses Konzert zu spielen. Auch die Atmosphäre und die Besucher fand ich sehr freundlich und angenehm“, äußerte sie sich beim gemütlichen Stehempfang nach dem Konzert.
„Der eigentlliche Star der Konzertreihe hockt auf der Empore“ schreibt Olaf Weiden in seiner Konzertkritik. „Sie ist eine Königin, eine schon betagte des Jahrgangs 1909....die Philharmonie besitzt eine Klais-Orgel, und auch der Dom griff zur Lösung der schwierigen Situation im Langhaus auf die Erfahrung der Traditionsfirma (Klais) zurück. Wie schön aber auch ein ganz kleines Exemplar klingen kann, zeigte die Tastenkünstlerin Daria Burlak.
Hier gelangen Sie zum Artikel:
aus der Kölnischen Rundschau vom 06. Januar 2012
Hier gelanden Sie zum Artikel:
aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 10. Janaur 2012
______________________________________________________________________
Traditionelle und populäre Advents- und Weihnachtslieder übersetzt der beliebte Kölner Pianist Martin Sasse in seinem Klaviertrio stimmungsvoll in die Sprache des Jazz. Henning Gailing (Bass) und Hans Dekker (Schlagzeug) geben eine Prise feierlichen, doch gut gelaunten Swing hinzu."Sasse versteht es, besonders den deutschen Kompositionen, die sich auf den ersten Blcik als wenig Jazz-kompatibel erscheinen, neue Dimensionen zu verleihen....Die Interpretatioonen überzeugen durch hohe Komplexität im Zusammenspiel des Trios, wobei Martin Sasse einmal mehr als Top-Pianist der Jaszzszene hervortritt". (Gerhard Hopfe, Jazzpodium).
Hier gelangen Sie zum Artikel
aus der Kölnischen Rundschau vom 13. Dezember 2011
______________________________________________________________________
Die Gitarristen Tobias Kassung und Luciano Marziali kennen sich aus ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Kassung erweitert als Gitarrist und Komponist die Grenzen des Instrumentes. Marziali, ebenso international etablierter Solist, gab den Anstoß zur Bildung des gemeinsamen Duos, nachdem sein Vater 2008 eine 7-saitige Gitarre mit ihm zusammen entwickelt und letztendlich gebaut hatte. Dieses Instrument inspirierte das Duo zu seinem einzigartigen Repertoire. Höhepunkte des Programms sind eine Bearbeitung von Johann Sebastian Bachs "Kunst der Fuge" BWV 1080 und für diese Besetzung erweiterte Fassungen einiger Präludien und Fugen aus Mario Castelnuovo-Tedescos "Die wohltemperierten Gitarren" Op. 199.
Hier gelangen Sie zum Artikel
aus der Kölnischen Rundschau vom 4. November 2011
____________________________________________________________________
Am Mittwoch, 7. September 2011 um 19:00 Uhr präsentiert das Ensemble Solstitialis mit fünf Solisten unter Leitung von Magnus Piontek die 1962 entstandene Messe " Uxor tua" von André Jolivet sowie Johann Sebastian Bachs Motette "Jesu meine Freude". An der Klais-Orgel: Konstanze Pfeiffer.Den Rahmen des Konzerts bildet "die Leben schaffende Zweisamkeit bis hin zum vertrauensvollen Lebensende in Einklang mit Gott", wie es der musikalische Leiter des Abends, Magnus Piontek, mit Worten beschreibt. Zum Erklingen bringt er diese Vision mit zeitgenössischer Musik, die den Zuhörer bewusst herausfordert. André Jolivet (1905-1974) war ein kompromissloser Komponist. Er strebte sein Leben lang nach Unabhängigkeit der Musik. Seine atonale Messe "Uxor tua", geschrieben zur Hochzeit seines ältesten Sohns, zeigt diesen Willen, sich Loszuläsen von Vorgaben. André Jolivet ging es nicht darum, seine Zuhörer vor den Kopf zu stoßen, sondern darum, den Musik ihren Zauber und ihre Magie in einem neuen Gewand wiederzugeben. Die Fans der FreiTöne sollten sich also vertrauensvoll auf die schwebenden Klänge dieser zeitgenössiichen Hochzeitsmusik einlassen. Johann Sebastian Bach war nicht weniger kompromisslos. Nicht nur einige Male lag er mit der Gemeinde im Streit, ob seine Musik noch zu ertragen sei. Doch immer ging es ihm nur darum, mit seiner Musik dem Wohle Gottes zu dienen und ihr noch mehr Innigkeit zu geben.
Hier gelangen Sie zum Artikel
aus dem Kölner Stadt-Anzeiger von Marianne Kierspel vom 15.09.2011
Mit enormer Intonation
_______________________________________________________________________
(Konzert in der Kapelle des St. Marien-Hospitals der Reihe FreiTöne am 2. März 2011)
Werke von Hildegard v. Bingen, Johann Sebastian Bach und Bach-Busoni. Solo und Duo: Marie-Luise Hinrichs (Piano), Oren Shevlin (Cellist des WDR-Sinfonie-Orchesters)
Der bewusste Umgang mit Musik kann bei der Lösung von Problemen im Alltag helfen. In diesem Sinne widmet sich das Märzkonzert der Reihe FreiTöne besonders solchen Werken, bei denen die Komponisten diese Heilkraft einsetzten, da sie selbst in hohem Maße spirituell waren. "Musik, Heilung und Glaube haben wir versucht, in unserem Programm zu vereinen", erläutert die Kölner Pianistin Marie-Luise Hinrichs ihre Programmauswahl für die FreiTöne. Sie ist überzeugt: "Johann Sebastian Bachs Musik ist heilend. Ebenso die Musik der Hildegard von Bingen, deren Musik sehr frei fließend und ohne Taktstriche ist." Gemeinsam mit ihrem Kollegen, dem Solocellisten des WDR-Sinfonierorchesters Oren Shevlin, stellte Hinrichs die Stücke nicht nur aufgrund ihrer meditativen Wirkung zusammen. Die Musiker ließen sich angesichts der Spielstätte auch von der Frömmigkeit der Komponisten inspirieren. "Hildegard von Bingen war sehr mit Gott verbunden- ebenso Johann Sebastian Bach. Und Ferruccio Busonis Klavierbearbeitung der Bachschen Orgelchoralvorspiele, und speziell das "Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ" ist ein regelrechtes Bekenntnis", so Hinrichs, die im letzten Jahr Hildegard von Bingens Gesänge neu für Piano interpretierte.
Hier gelangen Sie zum Artikel
aus dem Kölner Stadt-Anzeiger von Marianne Kierspel vom 10.03.2011
Cello ersetzt die Tanzkapelle - Marie-Luise Hinrichs und Oren Shevlin erfreuen mit Bach sowie Hildegard von Bingen
_______________________________________________________________________
Die Reihe FreiTöne 2011 in der Kapelle des St. Marien-Hospitals eröffnete am Mittwoch, 5. Januar 2011 um 19:00 Uhr mit dem modern duo project: Kathrina Bäuml (Rohrblattinstrumente der Renaissance) und Margit Kern (Akkordeon). Epiphanias, das Fest der Erscheinung Gottes in der Welt wurde volkstümlich zum Fest der heiligen drei Könige. Die Schalmei hat ihre historischen Wurzeln im orientalischen Raum, also dort, wo die Herkunft der Weisen verortet wird. Choräle des 16. Jahrhunderts weisen den Weg durch das Programm. Katharina Bäuml und Margit Kern greifen die Musik- und Improvisationspraxis der Musik dieser Zeit auf und führen diese weiter in eigenen Transkriptionen von Liedbearbeitungen des Niederländers Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621). Neuland betritt „modern duo project“ mit Kompositionen aus der heutigen Zeit, die 2010 für das Duo entstanden.
Hier gelangen Sie zum Artikel
aus dem Kölner Stadt-Anzeiger von Marianne Kierspel vom 11.01.2011
Neues und Altes im Einklang: Das "modern duo project" überraschte mit der ausgefallenen Kombination von Schalmei und Akkordeon
_______________________________________________________________________
Gregorianische Choräle aus dem 9.Jahrhundert bilden beim Konzert der Reihe FreiTöne am 3. August die Grundlage für fein gesponnene zeitgenössische Improvisationen und eine meditative musikalische Reise. Sie beginnt bei dem 2000 Jahre alten Lied des Seikilos, einer der wenigen erhaltenen Kompositionen antiker griechischer Musik, und endet bei der heilenden Musik der Hildegard von Bingen. Diese alten Meister werden von den vielseitigen Musikern Kathrin Pechlof (Harfe) und Robert Landfermann (Kontrabass) nicht nur eigenständig interpretiert, sondern auch improvisierend widergespiegelt. Die zwei unterschiedlichen Saiteninstrumente Harfe und Kontrabass erklingen dabei in schlichter, sanfter Schönheit miteinander, ergänzen sich und werden die Aufmerksamkeit der Zuhörer in feinsinnigen Weisen fesseln.
Hier gelangen Sie zum Artikel
aus der Kölnischen Rundschau von Hans-Willi Hermans vom 05.08.2011
Heilende Hymnen - Konzert "Tu es deus" in der Reihe "FreiTöne" verband überzeugend uralte Musik und Jazz
________________________________________________________________________