St. Marien-Hospital

Institut für Radiologie

Innenansichten für präzise Diagnosen

Das radiologische Institut betreut die Fachabteilungen des St. Franziskus-Hospitals sowie des St. Marien-Hospitals mit dem kompletten Spektrum an radiologischen Leistungen. Dazu gehören die Magnetresonanztomographie (MRT), die Ganzkörper-Computertomographie (MSCT) mit einem 16-Zeiler-CT, die Angiographie (DSA), der Ultraschall und die konventionelle Röntgentechnik.

Mit Hilfe der Angiographie können wir anhand eines dünnen, in die Schlagadern eingeführten Kathetersystems  die Blutgefäße des Körpers sichtbar machen. Die kontrastmittel-gefüllten Gefäße sind dabei im Röntgenbild ohne überlagernde Knochenstrukturen zu erkennen.

Die von uns ebenfalls durchgeführte Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) kommt durch Anwendung einer computergesteuerten digitalen Bildverarbeitung im Unterschied zur herkömmlichen Angiographie mit deutlich weniger Kontrastmittel aus.

Im Rahmen der interventionellen Radiologie können wir bei Katheteruntersuchungen der Blutgefäße gleichzeitig Behandlungen wie PTA (Perkutane-Transluminale-Angiographie) und Stent-Anlagen (Gefäßprothese) durchführen, die der Beseitigung von Blutgefäßverengungen dienen. Mit der PTA oder Ballondilatation wird die arteriosklerotische Einengung aufdehnt und der Engpass beseitig. Das zusätzliche Einsetzen einer Gefäßprothese (Stent) kann den erneuten Gefäßverschluss verhindern. Die interventionelle Radiologie umfasst aber auch die Punktion von Körperorganen zur Schmerztherapie, Gewebeprobenentnahme und Abszessdrainage.

Im Vordergrund steht für uns immer die schnelle und schonende Untersuchung bei möglichst geringer Strahlenbelastung. Gerade bei radiologisch gesteuerten minimal-invasiven Eingriffen zu Diagnostik und Therapie ist die Belastung des Patienten im Gegensatz zu früheren, invasiven Untersuchungsmethoden wesentlich geringer.

In täglichen Röntgenkonferenzen besprechen wir die Untersuchungsergebnisse mit den behandelnden Ärzten. Auf diese Weise sind sie schnell und umfassend über unsere Untersuchungsergebnisse informiert.

Seit 2007 ist das radiologische Institut an ein digitales Bildarchivierungssystem angeschlossen, das die direkte Übermittlung der Aufnahmen zu Bildschirmen in der Notfallambulanz, in Operationssälen und auf Stationen innerhalb und außerhalb unseres Hauses ermöglicht.  Die Bilder erkrankter Körperregionen können also direkt „vor Ort“ als wichtiger Baustein für eine sichere ärztliche Entscheidung über eine zielgerichtete Therapie dienen.

Leistungsspektrum

  • Konventionelles Röntgenverfahren
  • Computertomographie (CT)
  • Magnetresonanztomographie (MRT)
  • Ultraschall
  • Interventionelle Radiologie, z. B. PTA und Punktionen

 

Für ambulante Patienten steht das MVZ St. Marien mit dem Bereich Radiologie zur Verfügung.

Verantwortlicher Arzt

Chefarzt

Dr. Kurt Heger

Facharzt für Radiologie

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