St. Marien-Hospital

Thorakale Endoskopie

 

Nichtinvasive Pneumologische Diagnostik

(Lungendiagnostik)

Ein modernes Lungenfunktionslabor ist elementarer Bestandteil der Pneumologischen Abteilung des St. Marien-Hospital. Um Erkrankungen des Brustkorbes und der Atemwege diagnostisch genau einzugrenzen, Schweregrade exakt zu ermitteln und zur Planung einer optimalen individuellen Behandlung können bis zu 16 verschiedene Testverfahren angewendet werden. Dazu zählen u.a.

- Spirometrie (Messung des Atemstoßes und der dynamischen Atemvolumina)

-  Bodyplethysmographie (Messung des gesamten Lungenvolumen und der Atemwegswiderstände)

-  Messung der Diffusions- bzw.  Transferkapazität

-  Kapilläre Blutgase in Ruhe (Messung der Verteilung von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut)

-  Messung der Atemmuskelkraft zur Identifizierung von Atempumpstörungen

-  Bronchospasmolyse-Test (Test der Reaktion der Atemwege auf atemwegserweiternde inhalativer Substanzen)  

Die ermittelten Werte werden computergestützt analysiert. Unter Berücksichtigung der patientenbezogenen multiplen Einflussfaktoren wird auf dieser Basis die jeweils bestmögliche weitere therapeutische Vorgehensweise festgelegt. Die Untersuchungen finden jeweils zu Beginn und zum Ende des stationären Aufenthalts statt. Zunächst wird das genaue Ausmaß der Beeinträchtigung der Atemfunktion erfasst und am Ende die erreichte Besserung dokumentiert. Anhand der gemessenen Veränderungen ermitteln wir sowohl die notwendige Dosierung als auch die wirksamste Kombination der atemwegserweiternden und entzündungshemmenden Medikamente.

Mit weiteren Testverfahren wird zwischen kardialen und pulmonalen Ursachen des Symptoms  "Atemnot" unterschieden, d.h. es wird untersucht, ob die Atemnot auf eine Erkrankung des Herzens oder der Lunge zurück zu führen ist.  Die Tests dienen darüber hinaus der Einschätzung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Risikoabschätzung  vor operativen Eingriffen. Dazu zählen: 

- Spiroergometrie (Aufzeichnung der Lungenfunktion, Sauerstoffaufnahme, Diffusion, von Blutdruck, Puls und EKG auf einem Fahrradergometer

- Blutgasanalysen in Ruhe und unter Belastung (6-Minuten-Gehtest)

Allergiediagnostik

Ergänzt wird das diagnostische Spektrum durch die Untersuchung möglicher allergischer  Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege, wie beispielsweise der allergische Rhinokonjunktivitis und dem allergischen Asthma bronchiale.

Dazu gehören auch Hauttests (sogenannte kutane Allergietestungen) und Allergiemessungen der Nase (nasale Provokationen / Rhinomanometrien). Dazu verwenden spezielle Lösungen, mit denen individuelle Allergene erfasst werden können.

Eine Überempfindlichkeit der Atemwege, ggf. einem Asthma bronchiale entsprechend, kann durch das Einatmen Atemesweg reizender Substanzen festgestellt werden (bronchiale Methacholin-Provokation).

 

Ansprechpartner:

 

 

St. Marien-Hospital

Dr. Dorothee Niemeyer

Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie

Tel. 0221 1629-2004

dorothee.niemeyer
@cellitinnen.de

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