St. Marien-Hospital

Neurologische und Fachübergreifende Frührehabilitation

Früh wieder fit!

Im Rahmen der Neurologischen und Fachübergreifenden Frührehabilitation werden schwer und schwerstbetroffene Patienten aller Altersgruppen mit einem breiten Spektrum verschiedener Erkrankungen auf hohem medizinischen und rehabilitativen Niveau behandelt. Die Indikation zur Aufnahme besteht für Patienten, welche sowohl einen medizinischen Behandlungsbedarf haben, welcher die Mittel eines Akutkrankenhauses erfordert, als auch gleichzeitig oder ggf. im Vordergrund stehend intensiver rehabilitativer therapeutischer Intervention bedürfen.

Wichtig! Es handelt sich bei der Neurologischen und Fachübergreifenden Frührehabilitation um eine Behandlung im Akutkrankenhaus. Das bedeutet, dass kein Rehabilitationsantrag gestellt werden muss. Die Patientin/der Patient wird von einer zuweisenden Station nach Absprache zu uns verlegt.

Häufige Erkrankungen sind unter anderem neurologische/neurochirurgische Erkrankungen wie:

  • Schlaganfall
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Hypoxischer Hirnschaden bei Zustand nach Reanimation
  • Multiple Sklerose
  • Guillain-Barré-Syndrom
  • Chirurgische und traumatologische Erkrankungen mit Zustand nach großen operativen Eingriffen
  • Polytrauma
  • Critical-Illness-Polyneuropathie und Langzeitbeatmung
  • COPD (Obstruktive Ventilationsstörungen)
  • und ein breites Spektrum internistischer und chirurgischer Erkrankungen.

Auch Patienten mit Zustand nach Langzeitbeatmung auf Intensivstationen werden in unserer Klinik rehabilitiert.

Wenn Sie Fragen zur Indikation und Möglichkeit der Fachübergreifenden Frührehabilitation einer Patientin/eines Patienten auf unserer Station haben, stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Ziele der Frührehabilitation:

Die Neurologische und Fachübergreifende Frührehabilitation hat im Wesentlichen

  • die Wiederherstellung der basalen körperlichen und mentalen Funktionen des Patienten,
  • die Vermeidung einer drohenden bleibenden Beeinträchtigung der Aktivitäten und Teilhabe und
  • das Erreichen der Rehabilitationsfähigkeit für weiterführende Rehabilitationsmaßnahmen zum Ziel.

Es steht eine mit optionalen Monitoring-Systemen ausgestattete, an die speziellen Bedürfnisse der Frührehabilitation angepasste Station mit 10 Plätzen zur Verfügung, die sich weiterhin in kontinuierlichem Auf- und Ausbau befindet.

Die zum Gesamtkonzept gehörige akutmedizinische Diagnostik und Therapie umfasst unter anderem:

  • Bei Bedarf kontinuierliches Monitoring der Vitalparameter
  • Trachealkanülenmanagement
  • Videoendoskopische Bronchoskopie
  • Diagnostik von Schluckstörungen mittels Videolaryngoskopie (FEES)
  • Farbcodierte Ultraschalldiagnostik, des Herzens, der hirnversorgenden Gefäße, der Bauchorgane sowie des Stütz- und Bewegungsapparates
  • PEG-Anlage und -Entfernung
  • Elektrophysiologische Diagnostik (Elektroenzephalographie (EEG)/Evozierte Potenziale (EP)/Elektromyographie (EMG))
  • Schmerztherapeutische Interventionen

Weiter Informationen erhalten Sie in unserem Flyer.

Verantwortliche Ärztin

Chefärztin

Dr. Pantea Pape

Fachärztin für Neurologie 
Rehabilitationswesen
Verkehrsmedizin

EEG-Zertifikat der DGKN
Fachkunde Strahlenschutz in der Röntgendiagnostik


pantea.pape
@cellitinnen.de

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