St. Marien-Hospital

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Chronische Schmerzen
Chronische Schmerzen

Von einem chronischen Schmerzsyndrom wird gesprochen, wenn Schmerzzustände über mehr als sechs Monate hinweg anhalten, ohne dass dem eine behandelbare akute Problematik zugrunde liegen würde. Bevor ein chronisches Schmerzsyndrom als solches diagnostiziert wird, sollten mögliche therapierbare Ursachen in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden.

Chronische Schmerzen stellen mittlerweile anerkanntermaßen ein eigenes Krankheitsbild dar, von dem viele Millionen Menschen betroffen sind. Die Behandlung sollte durch auf Schmerztherapie spezialisierte Einrichtungen oder Ärzte erfolgen, denen eine ganze Palette an medikamentösen und nicht-medikamentösen, invasiven und nicht-invasiven Therapieoptionen zur Verfügung steht. Je nach individueller Konstellation können entzündungshemmende Medikamente, klassische Schmerzmittel („Analgetika“), starke Schmerzmittel („Opioide“), Injektionen, psychotherapeutische Ansätze, physikalische Therapien und im Einzelfall auch schmerzlindernde Operationen eine Durchtrennung von Nervensträngen oder die Entfernung von Nervenzellknoten zum Einsatz kommen.

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Colitis ulcerosa
Colitis ulcerosa

Die Colitis ulcerosa ist eine relativ seltene chronisch entzündliche Darmerkrankung, die sich – anders als der häufigere „Morbus Crohn“ – auf die Darmschleimhaut des Dickdarms beschränkt. Wie andere chronisch-entzündliche Darmerkrankungen verläuft die Colitis ulcerosa in Schüben. Die Betroffenen haben eine deutlich erhöhte Stuhlfrequenz. Typisch sind blutiger Stuhl und starke Blähungen.

Für die definitive Diagnose ist eine Darmspiegelung erforderlich, bei der Biopsien entnommen werden. Die Behandlung erfolgt abhängig von der Schwere der Erkrankung. Im akuten Schub werden „Kortikosteroide“ und Medikamente eingesetzt, die das Immunsystem bremsen. Bei schweren Verläufen ist eine Operation indiziert. Durch Entfernung des gesamten Dickdarms kann die Colitis ulcerosa geheilt werden.

Patienten mit Colitis ulcerosa haben vor allem bei langfristigem Verlauf der Erkrankung ein deutlich erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Sie müssen deswegen besonders sorgfältig mit regelmäßigen Darmspiegelungen untersucht werden.

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Seniorenhaus St. Ritastift