St. Marien-Hospital

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Alle Krankheitsbilder unter K:

Kaiserschnitt
Kaiserschnitt

Beim Kaiserschnitt („Sectio caesarea“) wird der Säugling durch einen Schnitt im Unterbauch aus der Gebärmutter der Frau entbunden. Unterschieden wird zwischen dem so genannten primären Kaiserschnitt, der bereits vor der Geburt geplant und zu einem festen Termin durchgeführt wird und dem sekundären Kaiserschnitt, bei dem die Entscheidung für die Schnittentbindung erst während der Geburt fällt, weil unerwartete Probleme aufgetreten sind.

Es gibt eine Reihe von zwingenden medizinischen Indikationen für einen Kaiserschnitt, darunter ein Missverhältnis zwischen Größe des kindlichen Kopfes und Größe des mütterlichen Beckens, ein vor dem Muttermund liegender Mutterkuchen („Plazenta praevia“), eine vorzeitige Lösung der Plazenta, ein Nabelschnurvorfall und eine Querlage des Kindes. Relative Indikationen für einen Kaiserschnitt sind unter anderem die Steißlage, eine Frühgeburt, ein Geburtsstillstand und ein auffälliges Cardiotokogramm.

In den letzten Jahren ist als eine weitere Kaiserschnitt-Kategorie noch der so genannte Wunsch-Kaiserschnitt hinzu gekommen. Hier besteht keine medizinische Indikation für die Schnittentbindung, wohl aber der Wunsch der Frau nach einer solchen Entbindungsvariante. Letztlich ist die Entscheidung über die Art der Geburt individuell zu treffen. Bei Angst vor Schmerzen ist es wichtig, die Frauen darüber zu informieren, dass heutzutage auch natürliche Geburten schmerzarm gestaltet werden können.

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Knochenentzündung
Knochenentzündung

Die Knochenentzündung („Osteomyelitis“) ist eine infektiöse Erkrankung des Knochenmarks und des angrenzenden Knochens. Es handelt sich um ein schweres Krankheitsbild, das einer schnellen und effektiven Therapie bedarf, um den Knochen nicht dauerhaft zu gefährden.
Eine Knochenentzündung entsteht meist in Folge von Knochenbrüchen, seltener nach Operationen am Knochen. Eine Verunreinigung mit Bakterien weitet sich aus zu einem Entzündungsherd, der in der Regel stark schmerzhaft ist. Eine Sonderform mit eher geringen Schmerzen ist der „Brodie-Abszess“ des Kindesalters.
Die Behandlung der „Osteomyelitis“ richtet sich nach Ort und Ausmaß der Erkrankung. Eine Operation mit lokaler Antibiotikatherapie ist eher die Regel als die Ausnahme. In Einzelfällen, vor allem bei sehr frühen Knochenentzündungen, kann auch eine rein konservative Therapie erwogen werden. Wichtig ist in jedem Fall, die Entstehung einer chronischen Entzündung zu vermeiden.

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Knochenkrebs
Knochenkrebs

Knochenkrebs ist ein Sammelbegriff für eine ganze Reihe verschiedener Tumorerkrankungen am Knochen. Unterschieden werden primäre Knochentumore und Knochenmetastasen.

Primäre Knochentumore gehen unmittelbar von Knochenzellen beziehungsweise von Zellen des Knochenmarks aus. Die beiden wichtigsten bösartigen Vertreter dieser Kategorie sind das „Osteosarkom“ und das „Ewing-Sarkom“. Knochenmetastasen dagegen sind Absiedlungen von Krebserkrankungen in anderen Körperregionen. Besonders häufig sind Knochenmetastasen bei Prostatakrebs, bei Nierenkrebs und bei Harnblasenkrebs.

Primäre Knochentumore sind insgesamt selten. Einzelschicksale können allerdings extrem tragisch sein, weil Kinder und Jugendliche überdurchschnittlich häufig betroffen sind. Knochenkrebs bleibt oft lange symptomlos. Patienten sind deswegen nicht selten schon in einem fortgeschrittenen Erkrankungsstadium, wenn der Krebs diagnostiziert wird.

Die Aussichten beim Knochenkrebs hängen stark davon ab, um welchen Tumor genau es sich handelt. Bei vielen Formen sind die Aussichten gut, bei einigen allerdings auch sehr schlecht. Die Therapie des Knochenkrebses besteht in der Regel in einer Operation. Für einige Krebsvarianten stehen auch Chemotherapien zur Verfügung.

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Krampfadern
Krampfadern

Krampfadern sind knotige Veränderungen oberflächlicher Hautvenen vor allem der unteren Extremität. Sie sind medizinisch relativ unbedenklich, stellen aber für viele ein erhebliches kosmetisches Problem dar. Die Ursachen für die Bildung von Krampfadern sind vielfältig. Bei der primären Varikose gibt es eine gewisse genetische Veranlagung, die dazu führt, dass sich die Venen erweitern und die Venenklappen ihre Funktion verlieren.

Krampfadern können aber auch als Folge anderer Erkrankungen entstehen. Die Rede ist dann von einer "sekundären Varikose", die wesentlich seltener ist als die "primäre Varikose". "Sekundäre Varikosen" treten zum Beispiel in Folge einer tiefen Beinvenenthrombose auf. Das Blut sucht sich dann über die oberflächlichen Venen einen Weg an der Thrombose vorbei.

Das Behandlungsspektrum bei Krampfadern ist breit und wird kontinuierlich breiter. Das klassische operative "Stripping", bei dem die Krampfadern mit nur ganz wenigen Schnitten aus ihrem Gefäßbett "herausgezogen" werden, ist noch immer die häufigste Therapie. Andere Ansätze rücken den Krampfadern mit Laser oder mit Kälte zu Leibe.

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