St. Marien-Hospital

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Refluxkrankheit (Refluxösophagitis)
Refluxkrankheit (Refluxösophagitis)

Bei der Refluxkrankheit kommt es zu einem übertrieben starken Übertritt von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Grund ist in der Regel ein nicht ausreichend abdichtender Schließmuskel, der untere „Ösophagussphinkter“. Im Volksmund wird die Refluxkrankheit meist als Sodbrennen bezeichnet. Sodbrennen ist aber streng genommen nur ein sehr typisches Symptom der Refluxerkrankung. Auch Schluckbeschwerden und ein sogenanntes Globusgefühl, auch als „Kloß im Hals“ bekannt, können auftreten. Oft sind die Beschwerden im Liegen stärker als in aufrechter Haltung und nach dem Essen stärker als zwischen den Nahrungsaufnahmen.

Zur definitiven Diagnose einer Refluxerkrankung stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung, etwa eine Druckmessung im Bereich des Schließmuskels. Wichtig für die Diagnose der Refluxerkrankung ist, dass der Patient subjektiv beeinträchtigt ist. Denn nicht jedes Sodbrennen muss behandelt werden. Ein gewisser Reflux, insbesondere nach fettreichem Essen, kann als normal angesehen werden.

Bei ausgeprägten Beschwerden werden Patienten mit Refluxerkrankung zunächst medikamentös behandelt. Mit so genannten „Protonenpumpenhemmstoffen“ lässt sich die Säureproduktion im Magen drosseln, was die Beschwerden lindert, bei vielen auch ganz zum Verschwinden bringt. Reicht das nicht, stehen mehrere Operationstechniken zur Verfügung, die zum Teil auch minmalinvasiv erfolgen können.

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Rheuma
Rheuma

Rheuma ist ei Oberbegriff, der eine ganze Reihe verschiedener Krankheiten einschließt, die den Stütz- und Bewegungsapparat beziehungsweise das Bindegewebe betreffen. Gemeinsam ist den rheumatischen Erkrankungen auch eine ausgeprägte immunologische Komponente.

Die häufigste chronisch-rheumatische Erkrankung ist die „rheumatoide Arthritis“. Andere Varianten des „Rheuma“ sind der „Morbus Bechterew“, die Gelenkentzündung bei Schuppenflechte („Psoriasis-Arthritis“), verschleißbedingte Erkrankungen („Arthrosen“), Erkrankungen der Haut wie der „Lupus erythematodes“ oder die „Sklerodermie“, rheumatische Beschwerden aufgrund von Stoffwechselerkrankungen (zum Beispiel Gicht) und rheumatische Erkrankungen der Weichteile („Polymyositis“, „Fibromyalgie“).

Rheumatische Erkrankungen können unterschiedliche Ursachen haben. Generell gibt es bei den meisten Erkrankungen eine genetische Prädisposition. Trifft diese auf ein fehlgeleitetes Immunsystem, das körpereigenes Gewebe angreift, so bricht die Rheuma-Symptomatik aus. Was die fehlgeleiteten Immunreaktionen auslöst, ist in der Regel unklar. Infektionserkrankungen in der Vergangenheit könnten eine Rolle spielen.

Unbehandelt verlaufen rheumatische Erkrankungen meist fortschreitend. Die rheumatoide Arthritis beispielsweise kann zu schweren Gelenkdeformitäten führen. Beim „Morbus Bechterew“ kann die Wirbelsäule komplett einsteifen. Viele dieser Langzeitfolgen können heute allerdings verhindert werden, wenn früh und konsequent medikamentös behandelt wird. Basis der Therapie sind „nicht-steroidale Antirheumatika“ und die so genannten rheumatischen Basistherapeutika wie „Methotrexat“. Neuere Basistherapeutika und in jüngster Zeit auch Antikörper ergänzen das Therapiespektrum bei schweren Verläufen. Während akuter Krankheitsschübe kommen bei vielen rheumatischen Erkrankungen Kortisonpräparate zum Einsatz.

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Rückenschmerzen
Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Bis zu 40 Prozent der Deutschen geben in Umfragen an, gelegentlich oder regelmäßig Rückenschmerzen zu haben. Unterschieden werden so genannte ""radikuläre Rückenschmerzen“, die durch eine Reizung der Nervenwurzeln am Austritt aus dem Wirbelkanal entstehen. Bei dieser Form des Rückenschmerzes halten sich die Schmerzen begleitende Symptome wie Sensibilitätsausfälle und Lähmungen streng an die von den jeweiligen Nerven versorgten Strukturen. Beim „pseudoradikulären Schmerz“ ist diese Zuordnung nicht so einfach.

Die Ursachen für Rückenschmerz sind genauso vielfältig wie die Art der Schmerzen. Neben dem klassischen Bandscheibenvorfall, bei dem der Gallertkern der Bandscheibe hervortritt und die Beschwerden verursacht, gibt es auch schmerzhafte Arthrosen der Zwischenwirbelgelenke, Verengungen der Zwischenwirbellöcher, aus denen die Spinalnerven austreten und Schmerzen, die durch Reizung jener Nerven entstehen, die die Wirbelsäule selbst sensible versorgen. Letzteres dürfte die Grundlage des Hexenschusses sein.

Entscheidend beim Rückenschmerz ist es, zu verhindern, dass der Schmerz chronisch wird. Sich generell wenig zu bewegen, ist dabei die falsche Strategie. Körperliche Betätigung hat sowohl in der Prophylaxe als auch bei der Behandlung von Rückenschmerzen ihren Stellenwert. Um akute Schmerzereignisse zu durchbrechen, eignen sich neben diversen medikamentösen Schmerzpräparaten auch gezielte Injektionen. Operationen an der Wirbelsäule sind nur selten erforderlich und sollten gut überlegt sein.

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