St. Marien-Hospital

Historie

Die Geschichte des St. Marien-Hospitals in Köln

Das St. Marien-Hospital, im Herzens Kölns am Rheinufer gelegen, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Rahmen der Stiftung St. Marien von katholischen Kölnern gegründet und 1864 eingeweiht. Die Pflege der Kranken und die Haushaltsführung übernahmen ab 1867 die „Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus“ (Aachener Franziskanerinnen).

Seitdem hat sich die Kölner Bürgerschaft immer stark für ihr „Kunibertsklösterchen“, wie das St. Marien-Hospital im Volksmund genannt wird, engagiert. Nicht zuletzt dank privater Vermächtnisse konnten viele Aus- und Neubauten realisiert werden.

So wurde und wird die bauliche Struktur des Hauses permanent optimiert und auf dem modernsten Stand gehalten. Kontinuierlich werden Stationen und medizinische Einrichtungen den aktuellen und zukünftigen Ansprüchen angepasst. Das St. Marien-Hospital hat drei Schwerpunkte: Die Altersmedizin (Geriatrie), die Innere Medizin mit der Fachrichtung Pneumologie sowie die Neurologische und Fachübergreifende Frührehabilitation.

Die Klinik für Geriatrie ist auf die spezielle Lebens- und Krankheitssituation alter Patienten eingestellt. Alte Patienten leiden häufig an mehreren Erkrankungen bzw. funktionellen Störungen - von Herz-Kreislauf-Krankheiten und Diabetes mellitus über demenzielle Erkrankungen sowie Depression bis hin zu Osteoporose, Harn- oder Stuhlinkontinenz. Die Geriatrische Rehabilitation ist eine spezialisierte, ganzheitliche Rehabilitation für ältere Menschen mit dem Ziel, die individuelle Selbständigkeit wiederherzustellen und die Pflegebedürftigkeit nach einer schweren Erkrankung zu vermeiden.

Die Klinik für Innere Medizin hat den Schwerpunkt Pneumologie. Diese Fachrichtung ist in unserem Hause während der vergangenen Jahre stark ausgebaut worden. Vor dem Hintergrund, dass Erkrankungen von Lunge und Bronchien immer häufiger werden, hat sich die Pneumologie auf die Behandlung dieser Erkrankungen konzentriert. Das gilt insbesondere für die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD), aber auch für Lungengerüsterkrankungen oder Lungenkrebs. Im Rahmen der Lungenklinik Köln-Nord besteht eine enge Kooperation mit der Thoraxchirurgie am Standort des St. Vinzenz-Hospitals.  

In unserer Abteilung für Neurologische und Fachübergreifende Frührehabilitation werden schwerstbetroffenen Patienten aller Altersgruppen mit einem breiten Spektrum verschiedener Erkrankungen, die eine neurologische Hauptdiagnose haben, auf hohem medizinischem und rehabilitativen Niveau behandelt. Häufige Erkrankungen sind unter anderem neurologische/neurochirurgische Erkrankungen wie Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Multiple Sklerose, etc

Darüber hinaus gibt es eine enge Verzahnung und interdisziplinären Austausch mit den am Standort ansässigen Einrichtungen MVZ St. Marien, Neurologisches Therapiecentrum und der Privatklinik Kunibertsklinik.

All das sind wesentliche Gründe dafür, dass sich unser Krankenhaus seit seiner Gründung vor über 150 Jahren so erfolgreich entwickelt hat. 1980 endete im St. Marien-Hospital die engagierte Tätigkeit der „Aachener Franziskanerinnen“, die das Leitbild unseres Hauses entscheidend prägte. Seit 2004 gehört unser Hospital  zum Krankenhausverbund der Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria. Er bündelt unter seinem Dach die Krankenhaus-Aktivitäten der Stiftung. Neben dem St. Marien-Hospital gehören in Köln dazu:

Die zum Verbund zählenden Krankenhäuser arbeiten selbstständig und eigenverantwortlich, doch zugleich kooperativ. So werden in wechselseitigem Austausch vielfältige Ressourcen freigesetzt und es kommt zu einem Höchstmaß an Innovation – zum Wohle der Patienten.

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Seniorenhaus St. Josef