Zu dem Netzwerktreffen im neuen Format werden neben Fachärzten für Neurologie auch niedergelassene Allgemeinmediziner und eben Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden eingeladen.
„Die beste Versorgung für die Patienten können wir nur erreichen, wenn alle Berufsgruppen Hand in Hand zusammenarbeiten“, so Dr. Pantea Pape. „Da ist es nur konsequent, die beiden Treffen zusammenzulegen.“ Bei den Treffen, die viermal im Jahr stattfinden sollen, wird es neben fachlichen Impulsvorträgen reichlich Gelegenheit zum Netzwerken geben.
Die gemeinsame Veranstaltung entspricht schon jetzt dem Vorstoß von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der Anfang März 15 Eckpunkte für eine Reform der ambulanten medizinischen Versorgung vorgestellt hatte. Das Papier sieht ein verbindliches Primärarztsystem und eine strukturierte Steuerung der Patienten über die Hausärzte vor. „Der Hausarzt ist für viele Parkinson-Patienten der erste Ansprechpartner“, weiß Dr. Pantea Pape. Wenn hier frühe Anzeichen der neurodegenerativen Erkrankung erkannt werden, können umso früher therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden. Wo die am besten umgesetzt werden, erfahren die Teilnehmer in den Netzwerktreffen. „Win-win für alle Beteiligten, vor allem für unsere Patientinnen und Patienten!“, so Dr. Pape.
Das nächste Treffen ist für den 1. Juli 2026 geplant. Themen unter anderem: Restless-Legs-Syndrom und Boxen bei Parkinson.
