Services
- Gesundheitsinformationen
- Aktuelles
- Erfolgsgeschichten
- Patientenstimmen
- Neurologische Folgen bei Knochenkrebs
- Arme und Beine gehorchen nicht
- Eine Frage des Vertrauens
- Parkinson erst spät erkannt - L-Dopa-Test brachte die Wende
- Halluzinationen nach Parkinson Medikament
- Nach Sturz in der Wohnung: Sie haben mir das Leben gerettet
- Nach Beckenfraktur wieder Treppen steigen
- Patient kämpft gegen Demenz und Parkinson
- Ich habe solches Glück
- Hier greifen alle Rädchen ineinander
- Weaning-Patient bedankt sich
- Danke für mein zweites Leben
- Wenn Rheuma die Lunge befällt
- Wie ein neues Leben
- Ich sehe die Welt mit anderen Augen
- Eine Mutter kämpft sich zurück ins Leben
- Lebensqualität dank Medikamentenpumpe
- Orgelkonzert als Dank
- Wieder auf eigenen Füßen
- Nach Covid wieder auf die Beine kommen
- Patientin trotzt Parkinson Erkrankung
- Karl Koller läuft wieder
- Veranstaltungen
- Downloads
- Selbsthilfegruppen
- Ansprechpartner Presse
- Kontakt
Zusammenarbeit mit der Onkologie der Uniklinik Köln
Neurologische Folgen bei Knochenkrebs
Er wird nachdenklich, als ich Herrn Melcher nach seinem Ziel für die Therapie in der Klinik für Neurologische Frührehabilitation frage. Es sei ein Wunder, sagt der drahtige 76-jährige Patient, dass er überhaupt wieder Ziele ins Auge fassen könne. Wieder selbstständig werden, das sei sein großes Ziel. Der Patient kam liegend und immobil aus der Uniklinik Köln in die Klinik für Neurologische Frührehabilitation am Cellitinnen-Krankenhaus St. Marien. Alle zwei Wochen bekommt er weiterhin in der Uniklinik seine Chemotherapie.
„Die Behandlung dieses Patienten erfolgte nach Verlegung aus der Klinik für Onkologie an der Uniklinik Köln“, erklärt Dr. Pantea Pape, Neurologin und Chefärztin im Cellitinnen-Krankenhaus St. Marien. Der Patient wurde aufgrund einer schweren Critical Illness Polyneuropathie in unsere Klinik für Neurologische Frührehabilitation verlegt.

“Ich bin wieder Rennrad gefahren.”
Der Auslöser der neurologischen Einschränkungen, unter denen er Melcher leidet, war eine Krebserkrankung, an der er vor vielen Jahren erkrankt war. Dabei war er zwischenzeitlich komplett krebsfrei, wie er selbst berichtet. Im Sommer 2024 sei er sogar wieder Rennrad gefahren und war wieder im Refrather Karneval aktiv. Hier hat er viele Jahre den Karnevalszug organisiert.
Dann kam im Herbst 2025 der Rückfall. Er hatte kein Gefühl mehr in den Händen, in den Fingern, schließlich auch nicht in den Beinen. Er konnte nicht mehr laufen, sich nicht einmal mehr im Bett drehen. Der Krebs war zurück. Es gab Metastasen in den Knochen und im Rückenmark. Das führte zu den Lähmungen.
Chemotherapie in der Uniklinik - Frührehabilitation im St. Marien
Durch die Akutbehandlung mit Talquetamab in der Uniklinik konnte eine serologische Vollremission erreicht werden und Herr Melcher kam in die Frührehabillitation. Nach zwei Wochen konnte er bereits mit Rollator und Unterstützung auf den Stationsflur. „Durch die multimodale Therapie, die neben der medizinischen Versorgung, aus Physio- und Ergotherapie sowie aktivierender Pflege besteht, gewinnt Herr Melcher Schritt für Schritt etwas mehr Selbstständigkeit zurück“, sagt Dr. Pape.
Sie ist sichtlich stolz auf die Fortschritte, die ihr Patient gemacht hat. Aber immer noch ist er auf Hilfe angewiesen, was seinem sportlichen Naturell so gar nicht entspricht. Er ist ehrgeizig und arbeitet hart an sich. In einer Woche wird er eine Anschlussheilbehandlung antreten und dort weiter auf seinem Weg zu mehr Selbstständigkeit unterstützt. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der Uniklinik im Sinne des Patienten und sind stolz, dass er die ersten Schritte bei uns machen konnte“, sagt Dr. Pape.